Datenschutzerklärung

Plattform „scaleyo academy“ · Fassung 1.1 vom 2026-08-24

Entwurf — noch nicht freigegeben

Fassung 1.1 vom 2026-08-24. Die anwaltliche Fassung enthält Angaben, die nur Scaleyo selbst beantworten kann; sie sind im Text als zu ergänzen markiert und hier vollständig aufgeführt. Solange dieser Hinweis steht, ist der Text nicht veröffentlichungsfähig — freigegeben wird er über FREIGEGEBEN in lib/legal/stand.ts.

  1. Datenschutzerklärung §13: Zuständige Aufsichtsbehörde nach Sitz Hildesheim — Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen? Name und Link ergänzen.
  2. Datenschutzerklärung §2: Firmierung und Anschrift stammen aus dem öffentlichen Impressum. Bestätigen, dass sie noch stimmen, und einen Datenschutzbeauftragten benennen, falls bestellt.
  3. Dienstleisterliste: Der Anwalt führt netcup UND Hetzner. Im Repo ist nur netcup belegt, Hetzner kommt nirgends vor. Welcher Anbieter betreibt die Produktivmaschine tatsächlich — und liegt daneben noch etwas bei einem zweiten?
  4. Dienstleisterliste und TOM 3.1: Die Sicherung läuft belegt nach AWS S3, Region eu-north-1 (Stockholm) — täglich 03:00, zuletzt fünf erfolgreiche Läufe hintereinander. Offen ist nur noch die Vertragsseite: Vertragsgesellschaft (Amazon Web Services EMEA SARL?) und AVV mit AWS.
  5. Datenschutzerklärung §7 und §8: Stripe-Vertragsgesellschaft (Stripe Payments Europe Ltd. in Irland?), Datenregion und Garantien für etwaige Drittlandzugriffe. Erst danach lässt sich §8 abschließend formulieren.
  6. Datenschutzerklärung §5.7: Mistral-Vertragsstand: AVV geschlossen? Verarbeitungsregion, Speicherdauer, Ausschluss der Nutzung zum Modelltraining — die Aussagen im Text hängen daran.
  7. Dienstleisterliste: Greenstein Designagentur betreibt Server, Coolify und den Mailversand (linuxsrv01.grnstn.de) mit Administrationszugriff. AVV zwischen scaleyo HR GmbH und Greenstein vorhanden? Ohne ihn fehlt die Grundlage für den wichtigsten Unterauftragnehmer.
  8. Datenschutzerklärung §9: Onboarding-Pläne leben unbefristet, bis der Eigentümer sie löscht. Ob abgeschlossene Pläne nach N Monaten anonymisiert werden, ist offen — siehe tasks/todo-onboarding.md.
  9. Datenschutzerklärung §3 und §5.9: Im Onboarding-Planer stellt ein Mitglied Beschäftigtendaten seiner eigenen neuen Mitarbeiter ein (Lebenslauftext, Ziele, Bewertung der Einarbeitung). Verantwortlicher dafür ist das Mitglied als Arbeitgeber, Scaleyo verarbeitet. Der bestehende AVV deckt nur das Recruiting-Modul ab — entweder auf den Onboarding-Planer erweitern oder die Rolle bewusst anders festlegen. Der Text sagt bis dahin nur, was tatsächlich passiert.
  10. AVV §13: Der AVV setzt deutsches Recht und Gerichtsstand Hildesheim. Prüfen, dass das zum Hauptvertrag passt — sonst widersprechen sich die Verträge.

1Gegenstand dieser Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung beschreibt, wie personenbezogene Daten im eingeloggten Bereich der Plattform „scaleyo academy“ verarbeitet werden. Die Plattform bietet Kurse und Lerninhalte, eine Wissensdatenbank, eine Community, Live Calls, einen KI-Assistenten, einen Stellenanzeigen-Check, ein Recruiting-Modul für Kundenunternehmen und einen Onboarding-Planer.

Nicht Gegenstand dieser Fassung sind die öffentlich erreichbaren Seiten von scaleyo.de, insbesondere die öffentliche Website, das öffentliche Kontaktformular, die öffentliche Academy-Produktseite und ein gegebenenfalls gesondert betriebener Checkout. Für diese Bereiche gilt eine gesonderte Datenschutzerklärung.

2Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist:

scaleyo HR GmbH
Raiffeisenweg 10
31141 Hildesheim
Deutschland

zu ergänzen: Firmierung und Anschrift stammen aus dem öffentlichen Impressum. Bestätigen, dass sie noch stimmen, und einen Datenschutzbeauftragten benennen, falls bestellt.

3Rollenverteilung zwischen Scaleyo und den Kundenunternehmen

Die datenschutzrechtliche Rolle hängt vom Funktionsbereich und vom Zweck der Verarbeitung ab. Verantwortlicher ist die Stelle, die über Zwecke und wesentliche Mittel der Verarbeitung entscheidet; ein Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag und nach Weisung des Verantwortlichen (Art. 4 Nr. 7 und Nr. 8, Art. 28 DSGVO).

3.1Scaleyo als Verantwortlicher

Für die Academy-Funktionen entscheidet Scaleyo selbst über die Zwecke und ist damit Verantwortlicher. Das betrifft insbesondere:

  • Einrichtung und Verwaltung von Nutzerkonten,
  • Authentifizierung, Sitzungsverwaltung und Zugriffsschutz,
  • Bereitstellung der Academy-Funktionen,
  • Verwaltung von Kurszugriffen, Lernfortschritten und Mitgliedschaften,
  • Betrieb und Moderation der Community,
  • Organisation von Support, Hilfeangeboten und Live Calls,
  • technische Kommunikation, Einladungen und Zugangs-E-Mails,
  • Abrechnung und Zahlungsabwicklung, soweit Scaleyo selbst Vertragspartner des Zahlungsvorgangs ist,
  • Gewährleistung der Sicherheit, Stabilität und Funktionsfähigkeit der Plattform,
  • Bearbeitung datenschutzrechtlicher Anfragen zu diesen Verarbeitungen.

Für diese Verarbeitungen erfüllt Scaleyo die Informationspflichten selbst und bearbeitet Anfragen betroffener Personen selbst.

3.2Scaleyo als Auftragsverarbeiter im Recruiting-Modul

  • Das jeweilige Kundenunternehmen ist Verantwortlicher für die Verarbeitung der Bewerberdaten.
  • Scaleyo verarbeitet die Bewerberdaten als Auftragsverarbeiter im Auftrag des Kundenunternehmens.
  • Der Umfang richtet sich nach dem Recruiting-Auftrag, dem Auftragsverarbeitungsvertrag und den dokumentierten Weisungen des Kundenunternehmens.
  • Scaleyo verwendet Bewerberdaten nicht für eigene Recruitingzwecke, eigene Werbung oder eigene Kandidatenprofile.

Die Kundenunternehmen bleiben verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der Erhebung, die Bewerberinformation nach Art. 13 und 14 DSGVO, die Wahl der Rechtsgrundlage, die Zweckbestimmung und die Löschfristen. Scaleyo unterstützt sie im Rahmen des Auftragsverarbeitungsvertrags bei der technischen Umsetzung, ersetzt aber nicht deren eigene datenschutzrechtliche Verantwortung.

3.3Onboarding-Planer

Im Onboarding-Planer stellt ein Mitglied Daten seiner eigenen — bereits eingestellten — Mitarbeiter ein. Verantwortlicher für diese Beschäftigtendaten ist das Mitglied als Arbeitgeber; Scaleyo stellt das Werkzeug bereit und verarbeitet die Angaben zu dessen Zwecken.

zu ergänzen: Im Onboarding-Planer stellt ein Mitglied Beschäftigtendaten seiner eigenen neuen Mitarbeiter ein (Lebenslauftext, Ziele, Bewertung der Einarbeitung). Verantwortlicher dafür ist das Mitglied als Arbeitgeber, Scaleyo verarbeitet. Der bestehende AVV deckt nur das Recruiting-Modul ab — entweder auf den Onboarding-Planer erweitern oder die Rolle bewusst anders festlegen. Der Text sagt bis dahin nur, was tatsächlich passiert.

4Welche Daten verarbeitet werden

4.1Konto- und Stammdaten

  • Name,
  • E-Mail-Adresse,
  • gegebenenfalls Titel, Initialen und Profilangaben,
  • Firmen- oder Organisationszuordnung,
  • Zugangsdaten in Form eines mit bcrypt erzeugten Passwort-Hashs — Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert,
  • Rollen- und Berechtigungsdaten,
  • bei aktiviertem Zweitfaktor ein Zeitcode-Geheimnis (TOTP) und Wiederherstellungscodes,
  • Einladungs- und Kontostatus.

4.2Nutzungs- und Plattformdaten

  • Sitzungsdaten und Session-Token,
  • Beginn und Ablauf einer Sitzung,
  • Kurszugriffe und Lernfortschritte,
  • Mitgliedschaften und Zugriffsrechte,
  • Upload-Metadaten, insbesondere Originaldateiname, Dateityp und hochladende Person,
  • technische Protokoll- und Sicherheitsdaten,
  • Nutzungs-, Token- und Kosteninformationen zur Nutzung der KI-Funktionen,
  • Protokolle über datenschutzrelevante Handlungen im Recruiting- und Onboarding-Bereich (wer hat wann was getan).

4.3Inhalte in der Community

Wenn Nutzer Beiträge, Kommentare oder Reaktionen in der Community veröffentlichen, verarbeitet Scaleyo die eingegebenen Inhalte und die Zuordnung zum Nutzerkonto.

Die Community ist nicht nach Unternehmen getrennt: Ein Beitrag ist für alle eingeloggten Mitglieder der Academy sichtbar, auch für solche aus anderen Unternehmen. Das ist Absicht — der Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg ist der Zweck der Funktion. Der Hinweis steht deshalb auch direkt am Eingabefeld, nicht nur hier. Wer keine Sichtbarkeit über das eigene Unternehmen hinaus möchte, nutzt die Community nicht; sie ist freiwillig.

4.4Onboarding-Umfrage und Kursauswahl

Beim ersten Login kann die Plattform Angaben zum Erfahrungsstand, zu fachlichen Interessen, zu Zielen und zur Teamgröße erheben. Sie dienen dazu, passende Kurse und Inhalte vorzuschlagen. Die Empfehlung von Kursinhalten hat keine rechtliche oder vergleichbar erhebliche Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO.

4.5Recruitingdaten

Im Auftrag eines Kundenunternehmens können insbesondere verarbeitet werden:

  • Name von Bewerberinnen und Bewerbern,
  • Lebenslauf, Profil- und Bewerbungsdokumente,
  • Angaben aus Bewerbungsunterlagen,
  • interne Notizen zum Bewerbungsprozess,
  • Angaben zu Vakanzen, Standort, Vergütung und Anforderungsprofil,
  • Bewertungen je Kriterium samt Begründung und Belegstellen,
  • Feedback und Begründungen der Nutzer des Kundenunternehmens,
  • Firmen- und Ansprechpartnerdaten des Kundenunternehmens.

Bewerberinnen und Bewerber benötigen kein eigenes Nutzerkonto. Die Daten werden durch Scaleyo-Administratoren oder durch berechtigte Nutzer des Kundenunternehmens eingestellt.

Besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO)
Bewerbungsunterlagen können Angaben enthalten, die besonderen Kategorien zuzurechnen sind — etwa Gesundheitsangaben, Angaben zur Gewerkschafts- oder Religionszugehörigkeit. Für die Nutzung des Recruiting-Moduls sind solche Angaben nicht erforderlich und dürfen ohne gesonderte Prüfung nicht verarbeitet werden. Die Verantwortung für Auswahl und Inhalt der eingestellten Unterlagen liegt beim Kundenunternehmen.

4.6Daten aus Support und Terminvereinbarung

Bei einer Kontaktaufnahme über Support, Anliegen, E-Mail, Community oder eine Terminvereinbarung können Kontaktdaten, Kommunikationsinhalte, Terminangaben und technische Angaben zum Anliegen verarbeitet werden.

4.7Daten im Onboarding-Planer

Mitglieder planen dort die Einarbeitung eigener neuer Mitarbeiter. Verarbeitet werden:

  • Stellenbezeichnung, Ziel der Stelle, Messgrößen und Zeitrahmen,
  • Name der einzuarbeitenden Person, soweit das Mitglied ihn einträgt,
  • der Text eines hochgeladenen oder aus dem Hire Hub übernommenen Lebenslaufs,
  • der generierte Wochenplan samt Bearbeitungen des Mitglieds,
  • der Bearbeitungsstand je Wocheneintrag.
Die Lebenslaufdatei wird gelöscht, der Text bleibt
Wird ein Lebenslauf hochgeladen, extrahiert die Plattform daraus den Text und löscht die Datei nach erfolgreicher Erzeugung des Plans. Gespeichert bleibt nur der Text, der für die Planung gebraucht wird — Datenminimierung nach Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO. Wird statt dessen ein eingestellter Kandidat aus dem Hire Hub übernommen, ist das eine einmalige Kopie: eine spätere Anonymisierung im Hire Hub berührt den Plan nicht.

5Zwecke und Rechtsgrundlagen

5.1Bereitstellung der Plattform und Vertragserfüllung

Konto-, Zugangs-, Mitgliedschafts- und Nutzungsdaten werden verarbeitet, um die vertraglich geschuldete Nutzung zu ermöglichen, Zugriffsrechte zu verwalten und gebuchte Inhalte bereitzustellen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b DSGVO.

5.2Sicherheit und Missbrauchsprävention

Sitzungsdaten, Rolleninformationen und technische Sicherheitsdaten werden verarbeitet, um unberechtigte Zugriffe, Missbrauch, Angriffe und Störungen zu erkennen und abzuwehren. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt im Schutz der Plattform, der Nutzerkonten und der verarbeiteten Inhalte.

5.3Kurse, Wissensdatenbank und Lernfortschritt

Kurszugriffe, Lernfortschritte und Angaben aus der Onboarding-Umfrage werden verarbeitet, um Lerninhalte bereitzustellen und passende Inhalte zu empfehlen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung Bestandteil der gebuchten Leistung ist. Die Angaben der Onboarding-Umfrage sind freiwillig; ohne sie bleibt die Plattform vollständig nutzbar.

5.4Community

Beiträge, Kommentare und Reaktionen werden verarbeitet, um den Austausch zwischen berechtigten Mitgliedern zu ermöglichen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b DSGVO; für Moderations- und Sicherheitsmaßnahmen zusätzlich Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO.

5.5Support und Kommunikation

Kontaktdaten und Kommunikationsinhalte werden verarbeitet, um Anfragen zu beantworten, Zugänge zu verwalten und technische Hinweise zu versenden. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b und lit. f DSGVO, für gesetzlich erforderliche Aufbewahrungen lit. c. Jeder Versand einer E-Mail wird mit Empfänger, Betreff, Inhalt und Status protokolliert, damit nachweisbar bleibt, wer wann worüber informiert wurde.

5.6Zahlungsabwicklung

Soweit über die Plattform Kurse oder Mitgliedschaften gebucht und bezahlt werden, werden Zahlungs-, Produkt-, Preis- und Transaktionsdaten verarbeitet. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe; Bewerberdaten laufen nicht über Stripe. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b und lit. c DSGVO.

zu ergänzen: Stripe-Vertragsgesellschaft (Stripe Payments Europe Ltd. in Irland?), Datenregion und Garantien für etwaige Drittlandzugriffe. Erst danach lässt sich §8 abschließend formulieren.

5.7KI-Assistent

Der KI-Assistent unterstützt bei Fragen zu Recruiting, Onboarding und HR-Prozessen und verweist auf passende Kursinhalte. An den KI-Dienst übermittelt werden:

  • der vom Nutzer eingegebene Chatinhalt,
  • der für die Anfrage erforderliche Chatverlauf,
  • der Nutzername,
  • ausgewählte Inhalte aus dem internen Wissenskorpus der Academy.

Bewerberdaten und Bewerbungsdokumente fließen nicht in den Assistenten ein. Chatinhalte werden nicht dauerhaft in der Datenbank der Plattform gespeichert; gespeichert werden nur Modell, Tokenzahl, Kosten und Zeitpunkt zur internen Kostenkontrolle. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b und lit. f DSGVO.

KI-Anbieter ist Mistral AI mit Sitz in Frankreich. Ein anderer KI-Anbieter ist nicht eingebunden. zu ergänzen: Mistral-Vertragsstand: AVV geschlossen? Verarbeitungsregion, Speicherdauer, Ausschluss der Nutzung zum Modelltraining — die Aussagen im Text hängen daran.

5.8Recruiting-Modul

Die Verarbeitung von Bewerberdaten erfolgt ausschließlich im Auftrag des jeweiligen Kundenunternehmens — zur Bereitstellung der Recruiting-Funktionen, zur Speicherung und Anzeige von Bewerberprofilen, zur Prüfung von Vorbedingungen und Bewertungskriterien sowie zur Übermittlung von Feedback innerhalb des berechtigten Kundenbereichs.

Die Rechtsgrundlage legt das Kundenunternehmen fest. In Betracht kommen insbesondere Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b oder lit. f DSGVO sowie § 26 BDSG. Scaleyo legt sie nicht pauschal fest.

5.9Onboarding-Planer

Die Angaben aus dem Planer und der Lebenslauftext werden verarbeitet, um daraus einen Wochenplan für die Einarbeitung zu erzeugen, ihn dem Mitglied zur Bearbeitung anzuzeigen, den Bearbeitungsstand festzuhalten und wöchentlich per E-Mail daran zu erinnern. Die Erzeugung des Plans läuft über Mistral AI.

Ein Plan ist nur für das Mitglied sichtbar, das ihn angelegt hat; es gibt keine Einsicht in fremde Pläne, auch nicht für Administratoren. Der Plan wird nicht automatisch aktiv — das Mitglied liest ihn gegen und aktiviert ihn bewusst.

6Automatisierte Entscheidungen und Profilbildung

Die Plattform trifft keine automatisierten Entscheidungen über die Einstellung oder Ablehnung von Bewerberinnen und Bewerbern. Bewertungen im Recruiting-Modul sind Entscheidungsgrundlagen, keine Entscheidungen: Das Feedback gibt ein berechtigter Nutzer des Kundenunternehmens ein, und jede Bewertung lässt sich vor der Freigabe korrigieren.

Der KI-Assistent erzeugt Informations- und Formulierungshilfen. Seine Antworten ersetzen keine Rechtsberatung und treffen keine verbindlichen Personalentscheidungen. Der Onboarding-Planer erzeugt einen Vorschlag, den das Mitglied gegenliest und ändern kann.

Hochrisiko-Anwendung nach der KI-Verordnung
Die Bewertung von Bewerbungen gilt nach der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung) als Hochrisiko-Anwendung. Jeder KI-Lauf wird deshalb mit Modellversion, Dauer und Kosten protokolliert, und jede Bewertung nennt die Belegstellen, auf die sie sich stützt, sowie die Messlatte, an der gemessen wurde. Ein Bewertungslauf wird für den Kunden erst durch eine ausdrückliche Freigabe sichtbar.

7Empfänger und Dienstleister

Personenbezogene Daten können innerhalb der jeweils erforderlichen Berechtigungen an folgende Empfänger übermittelt werden:

DienstleisterZweckNachweis
netcup GmbH
Emmy-Noether-Straße 10
76131 Karlsruhe
Deutschland
Betrieb von Anwendung, Datenbank und Upload-Speicherzu bestätigen

Als Hostinganbieter der Produktivmaschine dokumentiert; Anschrift aus der anwaltlichen Fassung übernommen und am Anbieterimpressum zu bestätigen. Der Entwurf führte daneben Hetzner Online — dafür gibt es im Projekt keinen Belegpunkt.

Greenstein Designagentur
Rene Grebenstein
Anschrift zu ergänzen
Deutschland
Technischer Betrieb, Administration und Wartung der Serverumgebung (Coolify), Betrieb des Mailservers für Transaktions-E-Mailsbelegt

Die Anwendung wird über Coolify auf cloud.greenstein.design deployt, der Mailversand läuft über linuxsrv01.grnstn.de. Damit besteht Administrations- und Fernzugriff auf die Produktivumgebung.

Mistral AI
Société par actions simplifiée (SAS)
15 rue des Halles
75001 Paris
Frankreich
KI-Verarbeitung: Assistent, Stellenanzeigen-Check, Bewertung im Recruiting-Modul, Onboarding-Planerbelegt

Einziger KI-Anbieter im Code (api.mistral.ai in lib/assistant.ts und lib/recruiting/mistral.ts). Ohne MISTRAL_API_KEY sind alle KI-Funktionen abgeschaltet.

Amazon Web Services
Vertragsgesellschaft zu ergänzen
Schweden (Region eu-north-1)
Verschlüsselte Sicherungskopien von Datenbank und Datei-Uploads, Aufbewahrung 35 Tagebelegt

Täglich 03:00 nach S3, Region eu-north-1 (Stockholm), serverseitig verschlüsselt; letzte fünf Läufe erfolgreich. Die Sicherung enthält die vollständige Datenbank samt Bewerbungsunterlagen — deshalb Unterauftragsverarbeiter und nicht bloß Empfänger.

Stripe
Vertragsgesellschaft zu ergänzen
zu ergänzen
Zahlungsabwicklung beim Kauf von Kursen und Mitgliedschaftenzu bestätigen

Der Checkout ist im Code angelegt (app/api/checkout). Vertragsgesellschaft, Datenregion und Drittlandgarantien sind noch zu klären; Bewerberdaten laufen nicht über Stripe.

zu ergänzen: Der Anwalt führt netcup UND Hetzner. Im Repo ist nur netcup belegt, Hetzner kommt nirgends vor. Welcher Anbieter betreibt die Produktivmaschine tatsächlich — und liegt daneben noch etwas bei einem zweiten?

Soweit Dienstleister als Auftragsverarbeiter eingesetzt werden, gelten die Anforderungen des Art. 28 DSGVO. Die für das Recruiting-Modul maßgebliche Kette ist in der Liste der Unterauftragsverarbeiter dokumentiert und wird dort fortgeschrieben.

Geprüft und nicht im Einsatz

Die folgenden Dienste werden ausdrücklich nicht verwendet. Sie sind hier genannt, weil frühere Fassungen der Projektunterlagen sie teils vorsahen:

  • Anthropic Vollständig entfernt. Der einzige KI-Zugang im Code ist Mistral; es gibt keinen Anthropic-Schlüssel, keinen Endpunkt und keinen Fallback.
  • Microsoft 365 / Microsoft Entra ID Kein Single Sign-on in der Anwendung. Die Anmeldung läuft über E-Mail und Passwort mit plattformeigenem TOTP-Zweitfaktor; es gibt keinen OAuth-, OIDC- oder SSO-Pfad im Code.
  • Brevo, Resend Kein HTTPS-Mailversand über Drittanbieter. Transaktions-E-Mails gehen ausschließlich über den eigenen SMTP-Server.
  • Google Analytics, Matomo und vergleichbare Analysedienste Nicht eingebunden. Es gibt kein Analyse- oder Marketing-Skript in der Anwendung.
  • Google Fonts und andere externe Schriftquellen Alle Schriften liegen lokal unter /assets/fonts. Es gibt keinen Request an fonts.googleapis.com oder fonts.gstatic.com.

8Drittlandübermittlungen

Die Plattform wird in europäischen Regionen betrieben. Anwendung, Datenbank und Datei-Uploads liegen auf Servern in Deutschland; der KI-Anbieter Mistral AI hat seinen Sitz in Frankreich. Ein Single Sign-on über einen Drittanbieter findet nicht statt.

Sicherungskopien von Datenbank und Datei-Uploads werden täglich verschlüsselt in einen S3-Speicher von Amazon Web Services in der Region eu-north-1 (Stockholm, Schweden) geschrieben und dort nach 35 Tagen gelöscht. Schweden ist Mitgliedstaat der Europäischen Union; eine Drittlandübermittlung liegt darin nicht. zu ergänzen: Die Sicherung läuft belegt nach AWS S3, Region eu-north-1 (Stockholm) — täglich 03:00, zuletzt fünf erfolgreiche Läufe hintereinander. Offen ist nur noch die Vertragsseite: Vertragsgesellschaft (Amazon Web Services EMEA SARL?) und AVV mit AWS.

Eine Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland darf nur erfolgen, wenn die Voraussetzungen des Kapitels V DSGVO erfüllt sind (Art. 44 bis 49 DSGVO). Soweit erforderlich, werden geeignete Garantien — insbesondere Standarddatenschutzklauseln und eine dokumentierte Übermittlungs-Folgenabschätzung — mit dem jeweiligen Dienstleister vereinbart und nachgewiesen.

9Speicherdauer und Löschung

Personenbezogene Daten werden gelöscht, sobald der Zweck der Verarbeitung entfällt und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine weitere Speicherung bestehen (Art. 5 Abs. 1 lit. e, Art. 17 DSGVO). Im Einzelnen:

  • Sitzungen — 30 Tage serverseitige Laufzeit; abgelaufene Sitzungen werden beim nächsten Zugriff verworfen.
  • Nutzerkonten — bis zur Beendigung des Kontos oder des zugrunde liegenden Vertrags.
  • Kurs- und Mitgliedschaftsdaten — solange sie für Bereitstellung, Nachweisbarkeit und Abrechnung der gebuchten Leistung erforderlich sind.
  • Community-Inhalte — bis zur Löschung durch den Verfasser oder bis zur Beendigung des Kontos.
  • Bewerberdaten — 183 Tage (rund sechs Monate) nach der Absage beziehungsweise nach Schließung der Vakanz; spätestens 730 Tage nach Anlage, falls es nie zu einer Absage kommt. Die Frist entspricht der Klagefrist des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Dabei wird anonymisiert: Unterlagen, Belege, Bewertungsläufe, Freigaben und Protokoll werden gelöscht, die Kandidatenzeile bleibt ohne Personenbezug als Hülle stehen, damit Kennzahlen auswertbar bleiben. Wird eine Person eingestellt, gelten die Fristen der Personalakte beim Kundenunternehmen. Maßgeblich bleiben in jedem Fall die Weisungen des Kundenunternehmens.
  • KI-Läufe — 183 Tage ab dem Lauf. Protokolliert werden nur Modell, Dauer und Kosten, keine Unterlagen.
  • KI-Assistent — Chatinhalte werden nicht dauerhaft gespeichert; Token-, Kosten- und Nutzungsdaten bleiben zur Kostenkontrolle erhalten.
  • Onboarding-Pläne — die Lebenslaufdatei wird nach der Erzeugung des Plans gelöscht. Der Plan selbst besteht, bis das Mitglied ihn löscht; mit ihm werden die Einträge und der Lebenslauftext gelöscht. zu ergänzen: Onboarding-Pläne leben unbefristet, bis der Eigentümer sie löscht. Ob abgeschlossene Pläne nach N Monaten anonymisiert werden, ist offen — siehe tasks/todo-onboarding.md.
  • E-Mail-Protokolle — der Inhalt einer versendeten E-Mail wird nach 90 Tagen aus dem Protokoll entfernt; Empfänger, Betreff, Status und Zeitpunkt bleiben als Nachweis, dass informiert wurde, und werden nach 365 Tagen gelöscht.
  • Zahlungs- und Abrechnungsdaten — für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
Backups laufen der Löschung nach
Eine Löschung im Produktivsystem entfernt die Daten nicht sofort aus allen Sicherungskopien. Sie verschwinden dort mit dem Ablauf des Backup-Zyklus: Eine Sicherung wird 35 Tage nach ihrer Erstellung gelöscht. Nach spätestens 35 Tagen ist eine im Produktivsystem gelöschte Angabe damit auch aus allen Sicherungen verschwunden.

10Technische und organisatorische Maßnahmen

Eingesetzt werden insbesondere:

  • rollenbasierte Zugriffssteuerung,
  • Speicherung von Passwörtern als bcrypt-Hash,
  • HMAC-signierte Session-Cookies mit HttpOnly, Secure und SameSite=Lax in der Produktion,
  • serverseitige Ablaufzeiten für Sitzungen,
  • Zweitfaktor über zeitbasierte Einmalcodes (TOTP) mit Wiederherstellungscodes,
  • Zugriff auf Uploads nur über authentifizierte und rollenbasierte Routen,
  • logische Trennung der Daten verschiedener Kundenunternehmen über Firmen- und Berechtigungszuordnung,
  • Egress-Firewall-Allowlist auf dem Server,
  • fail2ban gegen automatisierte Anmeldeversuche,
  • automatische Sicherheitsupdates des Betriebssystems,
  • Content-Security-Policy und weitere Sicherheitsheader,
  • aktivierte Abhängigkeits-Sicherheitsmeldungen (Dependabot),
  • Protokollierung datenschutzrelevanter Handlungen im Recruiting- und Onboarding-Bereich.

Die Anmeldung erfolgt mit E-Mail und Passwort; ein Single Sign-on über einen Drittanbieter besteht nicht. Die vollständige Darstellung nach Art. 32 DSGVO steht in den technischen und organisatorischen Maßnahmen.

11Cookies und lokale Speicherung

Die Plattform setzt keine Analyse- oder Marketing-Cookies. Verwendet werden ausschließlich technisch notwendige Cookies und eine lokale Anzeigepräferenz:

  • scaleyo_session — die eingeloggte Sitzung. Erforderlich für Authentifizierung und Zugriffsschutz, Laufzeit 30 Tage.
  • scaleyo_2fa_pending — merkt zwischen Passworteingabe und Zweitfaktor, wer gerade dabei ist sich anzumelden. Laufzeit fünf Minuten.
  • hireiq_teaser — merkt, ob ein Kunde den Hinweis auf das Zusatzmodul zugeklappt hat. Reine Anzeigepräferenz, Laufzeit ein Jahr.
  • scaleyo-theme — Hell- oder Dunkelmodus, im lokalen Speicher des Browsers, nicht auf dem Server.

Alle vier dienen ausschließlich dem Betrieb der angeforderten Funktion und sind damit nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG einwilligungsfrei. Es werden keine Nutzerprofile für Analyse- oder Werbezwecke gebildet. Schriften werden lokal ausgeliefert; es findet kein Abruf externer Schriften oder Skripte statt.

12Rechte betroffener Personen

Betroffene Personen können gegenüber dem jeweils Verantwortlichen unter den gesetzlichen Voraussetzungen geltend machen:

  • Recht auf Auskunft,
  • Recht auf Berichtigung,
  • Recht auf Löschung,
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung,
  • Recht auf Datenübertragbarkeit,
  • Recht auf Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungen,
  • Recht auf Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft,
  • Recht, nicht ausschließlich einer automatisierten Entscheidung unterworfen zu werden.

Die Rechte ergeben sich aus Art. 12 bis 22 DSGVO. Anfragen können an kontakt@scaleyo.de gerichtet werden.

Bei Anfragen zu Bewerberdaten im Recruiting-Modul ist das jeweilige Kundenunternehmen Verantwortlicher. Scaleyo leitet solche Anfragen dorthin weiter und unterstützt nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrags; ohne Weisung des Kundenunternehmens tritt Scaleyo nicht selbst mit der betroffenen Person in Kontakt.

Zur Vermeidung einer unberechtigten Offenlegung kann Scaleyo geeignete Informationen zur Identitätsprüfung anfordern. Anträge werden unentgeltlich bearbeitet, soweit keine gesetzlichen Ausnahmegründe vorliegen (Art. 12 DSGVO).

13Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Betroffene Personen haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren — insbesondere bei der Behörde ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes (Art. 77 DSGVO).

zu ergänzen: Zuständige Aufsichtsbehörde nach Sitz Hildesheim — Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen? Name und Link ergänzen.

14Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten

Für die Einrichtung und Nutzung eines Nutzerkontos sind die Daten erforderlich, die Registrierung, Authentifizierung, Berechtigungsverwaltung und Vertragserfüllung benötigen. Ohne sie kann die gebuchte Leistung nicht bereitgestellt werden.

Die Nutzung von Community, KI-Assistent, Onboarding-Umfrage, Onboarding-Planer und freiwilligen Supportangeboten ist freiwillig. Welche Angaben für eine Funktion zwingend erforderlich sind, ist in der jeweiligen Eingabemaske gekennzeichnet.

15Aktualisierungen dieser Datenschutzerklärung

Scaleyo passt diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Plattform, die Datenverarbeitungen, die Dienstleisterkette oder die rechtlichen Anforderungen ändern. Die jeweils aktuelle Fassung steht in der Plattform bereit. Bei wesentlichen Änderungen werden betroffene Personen gesondert informiert.

Fassung 1.1 vom 2026-08-24.